Manuelle Struktur-Diagnostik und -Behandlung, ergänzt durch ein physiotherapeutisches Heimübungsprogramm.
Termin für Erstanamnese buchen Teil des Gesamtkonzepts
Osteopathie ist eine manuelle Untersuchungs- und Behandlungsmethode, die den Körper als funktionelle Einheit betrachtet: Bewegungsapparat, innere Organe (viszerale Zusammenhänge) und Nervensystem stehen in ständiger Wechselwirkung. Sie folgt den klassischen Grundprinzipien der Osteopathie:
Ergänzend kommen, wo fachlich sinnvoll, chiropraktische Techniken (gezielte gelenkbezogene Mobilisation) sowie ein individuelles physiotherapeutisches Heimübungsprogramm zum Einsatz, das die Behandlung stabilisiert.
Funktionelle Beschwerden des Bewegungsapparats — z. B. Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen, Bewegungseinschränkungen, wiederkehrende Verspannungen. Die individuelle Eignung wird im Anamnese-Gespräch geklärt. Alle Beschwerdebilder ansehen →
Dry Needling bei hartnäckigen Triggerpunkten, physiotherapeutischem Heimübungsprogramm zur Stabilisierung danach.
Physiotherapeut seit 2014, 5-jährige Osteopathie-Ausbildung am IFAO (1.350 Unterrichtseinheiten vollständig absolviert), Osteopath seit 2020.
Neben der klassischen osteopathischen Struktur-Diagnostik gehören gezielte gelenkbezogene Justierungstechniken — sogenannte HVLA-Techniken (High-Velocity-Low-Amplitude) — zum Behandlungsspektrum. Umgangssprachlich oft als "Einrenken" oder chiropraktische Technik bezeichnet, wird dabei ein schneller, kontrollierter Impuls auf ein Gelenk gesetzt, um eine Bewegungseinschränkung zu lösen.
Historischer Hintergrund: Andrew Taylor Still (1828–1917), Begründer der Osteopathie, legte in seiner Gründungsphilosophie besonderen Wert auf das Bewegungssystem — Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen — nach dem Prinzip "Find it, fix it, leave it". Gelenkbezogene Techniken sind seither fester Bestandteil osteopathischer Ausbildungen, so auch der 5-jährigen Ausbildung am IFAO.
Wie bei jeder manuellen Technik gilt: HVLA kommt nur zum Einsatz, wenn es nach Anamnese und Befund sinnvoll und sicher ist. Bei bestimmten Vorerkrankungen — etwa Osteoporose, akuten Entzündungen, Tumorerkrankungen oder bestimmten Gefäßerkrankungen — ist sie kontraindiziert; hier kommen sanftere osteopathische Techniken zum Einsatz.
Ausführliche Befragung zu Beschwerden, Vorgeschichte und Lebensumständen.
Messung des vegetativen Nervensystems, in der Regel Bestandteil der Erstanamnese.
Strukturelle Befunderhebung mit manuellen Techniken — Hände-auf-Diagnostik.
Gemeinsame Besprechung der nächsten Schritte.
Physiotherapie arbeitet meist gezielt am betroffenen Bereich. Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit und bezieht auch entferntere Strukturen mit ein. In der Praxis wird ein physiotherapeutisches Heimübungsprogramm ergänzend zur osteopathischen Behandlung eingesetzt.
Wo fachlich sinnvoll, ja — gelenkbezogene HVLA-/Justierungstechniken sind Teil der osteopathischen Ausbildung und werden als Teil des Gesamtkonzepts eingesetzt, nicht als separat buchbare Einzelleistung.
Das ist individuell zu klären: als Kassenpatient, privat Versicherter oder Selbstzahler bist du willkommen, ob und in welcher Höhe deine Kasse oder Versicherung erstattet, prüfst du direkt bei deinem Versicherer.
Die Praxis befindet sich in der Boschstraße 8, Speyer. Termine buchst du direkt online.
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